22 Gäste folgen der Einladung des Weinsberger Albvereins, um mit Wanderführer Michael Harmsen in den Kraichgau zu fahren. Lobenfeld mit seiner alten Klosterkirche war das Ziel.
Zuerst wanderte die Gruppe durch sanfte, Hügellandschaft. Große Wiesen und Ackerflächen, über denen die Greifvögel kreisten, wechselten mit lichten Mischwäldern. Die klare, kalte Luft am frühen Morgen und der weiß-blaue Himmel waren perfekt für eine wunderschöne Wanderung.
Kurz vor Ende zwang eine unerwartete Wegsperrung die Gruppe zu einem Umweg. Aus geplanten 15 wurden sportliche 18 km.
Nach der Tour erwartete Herr Schuler, ehemaliger Pfarrer von Lobenfeld, die Wanderer um Interessantes über die Kirche zu erzählen. Nach der Klostergründung um 1145 war es mal Männer-, mal Frauenkloster. Die zahlreichen Umbauten, durch ständig wechselnde Besitzer, sind noch heute gut zu erkennen.
Die ursprünglich geplante dreischiffige Basilika wurde nie fertiggestellt. Stattdessen errichtete man ein schlichtes Langhaus, das im Lauf der Zeit unterschiedlichen Zwecken diente, so auch als Tabakscheune und Schafstall. Spannend wurde es, als er uns anhand einer alten Wandmalerei die Geschichte von Daniel in der Löwengrube erzählte.
Der Abschluss fand beim Griechen in Lobenfeld statt.











































