Rundwanderung durch eine Hohenlohische Seenlandschaft
Begrenzt im Norden von der Jagst bei Westernhausen und dem Kocher im Süden bei Forchtenberg liegt der Große Buchwald. Zahlreiche kleine Seen und Weiher liegen versteckt im Wald und wollen entdeckt werden. Die größten und bekanntesten sind die Tiroler Seen, wo auch gebadet werden kann. Der seltsame Name rührt von Einwanderern aus Tirol her, die im 18. Jhr. sich als Handwerker in die Region kamen. Sie kümmerten sich um die Seen, die bald Tiroler Seen genannt wurden.
28 Wanderer machten sich mit Wanderführer Michael Harmsen von kleinen Weiler Muthof auf, der einigen vom Namen her bekannt ist. Von dort kommen die Hühnereier, die in vielen kleinen Geschäften in der Region verkauft werden. Schon dort gewesen ist wohl kaum jemand.
Zuerst ging es entlang abgeernteter Äcker und dann in den Wald, der bald zum Bannwald wurde. Vorbei an den Tiroler Seen, wo auch ein Biber heimisch ist, durch lichten Buchenwald. Erstaunlich, wieviel Wasser hier noch zu finden war. Libellen, einige Schmetterlinge, Seerosen u. Frösche, ein herrliches Naturparadies.
An der Wallfahrtskapelle von Neusaß begann der Rückweg, der aufgrund der Temperatur über 30 °C zur sportlichen Herausforderung wurde. Alle waren froh, nach 13km wieder den Startpunkt erreicht zu haben. Der Abschluss fand in Öhringen/Cappel statt.






































