Ursprünglich stammt der Brauch aus Irland und geht auf das keltische Fest Samhain zurück, das Ende Oktober gefeiert wurde. In unseren Breitengraden ist das der Vorabend vor Allerheiligen.
Der Brauch des Kürbisschnitzens geht auf die irische Legende von „Stingy Jack“ zurück. Der Sage nach soll Jack den Teufel mehrfach ausgetrickst haben. Nach seinem Tod fand er weder im Himmel noch in der Hölle einen Platz und musste durch die Dunkelheit ziehen. Dabei soll ihm eine glühende Kohle als Licht gedient haben, die er in eine ausgehöhlte Rübe legte. Später wurden dann Kürbisse für den Brauch genutzt.
Bei richtigem Schmuddel-Herbstwetter fanden sich 26 Kinder und 26 Erwachsene im Wanderheim ein, um gemeinsam aus Kürbissen Fratzen und Laternen zu schnitzen. Draußen pfiff der Wind und es regnete. Im Haus war es aber richtig gemütlich.
Seit vielen Jahren treffen sich Familien mit Marianne Koch aus der Familiengruppe, und verbringen einen fröhlichen Nachmittag beim Schnitzen. Der Fantasie der Kinder sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
Mit hochroten Backen machten sich die Kleinen und Großen ans Werk, und trugen stolz ihre Werke nach Hause. Jetzt leuchten in Weinsberg vor so manchem Haus die gruseligen Masken.





