Von den Kelten zu den Waldindianern im Gewann Jungenberg: 4.3.2026

Im Stadtwald gibt es immer was zu sehen und hören.

 

Am Mittwoch, einem wunderschönen Morgen, trafen sich die Gäste von nah und fern zu einer Kurzwanderung.
Monika Breusch führte die Gäste über einen schmalen Pfad zwischen Kirschenalle und Jungenberg auf die Höhe der Kaiserforche. Unweit dieses ehemaligen Naturdenkmals wurden keltische Grabhügel aus der Hallstattzeit gefunden.
Im 19. Jahrhundert wurde auf Weinsberger Gemarkung eine keltische Silbermünze aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. gefunden, die dem Stamm der Volcae zugeordnet wurde.

Im Verlauf des Weges hatten die kleinen Waldindianer einen Wigwam gebaut.
Nun ging es aber immer der Sonne entgegen über die Waldheide zum amerikanischen Wachtturm, ein Relikt aus der Zeit des kalten Krieges. Frühling lag in der Luft. Es summte, brummte und zwitscherte, dass es eine wahre Freude war.

Nach einer kurzen Trinkpause führte Monika Breusch die Gruppe über die Straße in den Stadtwald, über den Waldfreundeweg wieder in Richtung Waldheide.
Noch war Zeit für eine Zugabe über den Galgenbergweg in Richtung Paradiesweg.
Der erste Frühlingsblüher das gelbe Scharbockskraut und Spitzen von Bärlauch läuteten die Wildkräutersaison ein.
Nach gemeinsamen 8 km endete die Tour mit einer Punktlandung um 11:30 am Wanderheim.