Am Samstag, dem 7. Februar, trafen sich 15 Erwachsene mit Kindern am Weg zum Ranzenberg.
Dieses Jahr war die Altersspanne der Helfer von 6 bis 80 Jahren. In einer städtischen Streuobstanlage wurden unter Anleitung von Fachleuten aus der Stadtgärtnerei, NABU und SAV über 40 Streuobstbäume fachgerecht geschnitten und das Reisig zum Abtransport an den Weg verbracht. Im Rahmen dieser Pflegemaßnahme wurden zusätzlich 8 weitere Hochstämme gepflanzt, gespendet vom Erlös des Kirschblütenfestes. Mit großem Elan konnten sich die Kinder beteiligen, sie schaufelten Pflanzerde in das Pflanzloch und traten die Erde mit schweren Stiefeln fest.
Das Besondere an dieser Anlage ist der Trockenrasen mit einer großen Anzahl seltener Pflanzen und Tierarten, ein typischer Standort für Feldlerche und seltene Insekten. Bemängelt wurde nach Vollendung das fehlende Vesper, hier ist die Naturschutzaktion noch ausbaufähig. Wünschenswert wäre noch, Jugendliche oder auch Neubürger für den Erhalt der Kulturlandschaft zu begeistern.
Naturschutzwart Hermann Frisch







