Die Besenwirtschaft … und wer hat sie erfunden?
Die Sonntagswanderung der Weinsberger endete natürlich in einem Besen, und wem verdanken wir diese unverzichtbare Einrichtung in den Weingegenden?
Es ist Kaiser Karl dem Großen zu verdanken, dass wir Besen und Straußwirtschaften haben. Schon im Mittelalter war der Direktausschank von Wein reglementiert. Karl der Große lockerte dieses Verbot und erlaubte den Winzern ihren Wein an 16 Wochen im Jahr auszuschenken. Das äußere Zeichen dieser Schankerlaubnis war ein bunter Strauß, oder in unseren Gefilden ein Besen, der an der Tür hing.
Aber bis zur Schlusseinkehr sollte erst einmal gewandert werden.
Karin Koch und Monika Breusch führten ihre 23 Gäste von Siebeneich stetig bergauf ins Himmelreich.
Hier oben öffnet sich der Blick ins Hohenloher Land, in die Wiesen, Felder, Weinberge, Obstplantagen und die Anlagen des Elefantengrases. Diese Pflanze wird im ersten Bio-Energiedorf in Nord-Württemberg u. a. seit 2012 zu Strom verwandelt. Und das funktioniert neben Solar und Holz so gut, dass 1700 Haushalte in den umliegenden Gemeinden mit Eigenstrom versorgt werden können.
Nach einer Pause führte der Weg dann durch den Wald in Richtung Zwillingseiche und in einem weiten Bogen zurück direkt vor die Haustür der Besenwirtschaft.
Hier klang der schöne Wandertag gemütlich aus.










