Jahreschronik 2016


Wir gedenken in Ehren unserer verstorbenen Mitglieder

Brigitte Barth
Eberhard Baum
Peter Hallmann
Rolf Schlotterbeck
Hermann Schultheiß


 

Weinsberg, 11.03.2017

Liebe Wanderfreunde,

zum ersten Mal fällt mir die Aufgabe zu, über die Tätigkeit des Vorstandes und die Entwicklung des Vereins im vergangenen Geschäftsjahr seit der letzten Generalversammlung im Mai 2016 zu berichten, jetzt im 122. Jahr des Bestehens unserer Ortsgruppe. Man kann sagen, dass es ein äußerst arbeits- und ereignisreiches und aufregendes Jahr war. Fast jeder Schritt war Erkundung von neuem Terrain. Die Fußstapfen, die mein Vorgänger Peter Hallmann hinterlassen hat, sind groß. Ich möchte Ihnen heute einen kurzen Überblick geben, welche Schritte wir im Vorstand und ich als Teamsprecher und Familienwart unternommen haben, um seine Arbeit fortzusetzen.

Vorangestellt sei, dass mich das ganze Jahr über unser Wanderwart Siegfried Jennewein und insbesondere unser Rechner Adolf Grauf aufs engste und beste und vor allem sehr geduldig unterstützt haben. Beiden möchte ich herzlich danken.

Wir haben uns also im neugewählten Vorstand zunächst auf eine Geschäftsverteilung geeinigt, mit dem Ergebnis, dass Brigitte Fleischmann mit mir das Aufgabenfeld der Ehrungen pflegt und sich Günther Oktabec als Hüttenwart mit Frau Hoffmann, Frau Yigit und Herrn Grauf um das Wanderheim, dessen Vermietung und die Vorräte kümmert. Für mich mit meiner Doppelfunktion als Teamsprecher und Familienwart stand der Aufbau einer neuen Familiengruppe im Mittelpunkt, zudem die Kontakthaltung mit dem Hauptverein und der Gauebene und die Organisation der Veranstaltungen neben dem Bereich des Wanderns.

Was hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres seit der letzten Hauptversammlung im Mai 2016 getan?

Wir haben dem Wanderheim ein kleines Sicherheitsupdate zukommen lassen, unter anderem mit neuen Feuerlöschern. Nachdem uns beim Sommerfest die Frittierbecken im Stich gelassen haben, der Defekt kaum zu beheben ist und die Hähnchenlieferanten für kleines Geld, 20 Cent pro Hähnchen, moderne und zuverlässige Fritteusen anbieten, haben wir im erweiterten Vorstand beschlossen, die Fritteusen zu entfernen und durch einen Arbeitstisch zu ersetzen. Neu ist auch die viel genutzte Schautafel vorne am Zuweg zum Wanderheim.

Ende 2015, Anfang 2016 gab es noch offene Fragen in den Bereichen Kommunikation nach außen und Koordination der unterschiedlichen Wanderungen. Deshalb haben wir im erweiterten Vorstand und im Ausschuss verbindlich geregelt, welche Angebote an welchen Tagen stattfinden können, ohne dass sich die einzelnen Sparten gegenseitig das Teilnehmerfeld ausdünnen. Das Wanderangebot hat sich insgesamt verbreitert und die Resonanz in den verschiedenen Sparten ist sehr gut. Auf die Berichte der Wanderwarte Siegfried Jennewein und Monika Breusch wird verwiesen. Für die Publikationen haben wir die verschiedenen Medien fest zugewiesen: die – überarbeitete und erweiterte – Homepage wird springlebendig von Hans Schneider und Hans-Jürgen Zeltwanger gepflegt. Siggi Jennewein veröffentlicht in den Print- Medien und Monika Breusch bei stimme.de. Außerdem hat Monika auftragsgemäß eine gut frequentierte facebook – Seite eingerichtet.

Im Anschluss an meine Wahl zum Teamsprechers habe ich mich beim Hauptverein für einen Wochenendlehrgang zum Thema „Gründung und Leitung von Familiengruppen“ im Wanderheim Eninger Weide angemeldet. Besonders bereichernd war hierbei Mitglieder aus anderen Ortsgruppen kennenzulernen, die sich in ganz ähnlichen Situationen befinden, wie ich selbst.

Im Anschluss daran haben wir dann am 03.07.2016 einen Sommerbrunch im Wanderheim veranstaltet um zu sehen, wer Interesse und Lust hat, bei uns mitzumachen. Die Resonanz war gut und so konnten wir dann am 19.09.2016 mit ca. 10 Familien offiziell und im Hauptverein angemeldet starten. Besonders positiv war hierbei, dass sich fast alle Mitgründer bereit erklärt haben, in Verlauf des Wanderjahres eigene Wanderungen zu übernehmen.

Erfreulich ist die stattliche Zahl der Beitritte in der jüngeren Zeit.

Die letzte starke Botschaft, die Peter Hallmann uns hier vor einem Jahr hinterlassen hat, war die Projektion seiner Vortragspräsentation mit einer Ansicht vom sonnendurchfluteten Himmel, auf der das Wort „Hoffnung“ geschrieben stand. Damit knüpfte er an seine bereits im Mai 2015 mit der Schnupperwanderung eingeleitete Initiative an, mit der er versucht hat, neue Mitglieder für die Ortsgruppe zu interessieren oder vielleicht sogar zu begeistern.

Wenn man sich die Entwicklung der Mitgliederstruktur anschaut, kann man sehen, dass die Initiative Früchte getragen hat. Seit 2015 sind ebenso viele Neumitglieder zu verzeichnen, wie in der gesamten Zeit von 1998 bis 2014, nämlich 48. Der Altersdurchschnitt hat sich von ca.75 auf ca. 62 Jahre, – wenn man den 186 Mitgliedern die zwei Neugeborene hinzu addiert – ansonsten auf 63 Jahre verjüngt..

Ob die Entwicklung nachhaltig ist und vielleicht noch verstärkt werden kann, wird die Zukunft zeigen.

Auf den Bildern in den entsprechenden Rubriken der Homepage kann man sehen, wie es auf den Veranstaltungen zugegangen ist.

Den Schnitzkurs „Schnitzen wie Michel“ hat Frau Adelheid Antlauf gemeinsam mit Frau Marianne Koch angeboten. Frau Antlauf steht als eine von vier professionellen Erzieherinnen im Rahmen des 2015 gestarteten Projektes Zukunft im ganzen Verein Ortsgruppen bei der Gründung von Familiengruppen bei. Ein weiteres Projekt, das auch wir hier seit neuestem anbieten, ist der Albärtspass, bei dem Kinder, die fleißig teilnehmen und Stempelchen sammeln am Ende mit einer kleinen Prämie belohnt werden, nämlich einem Taschenmesser, einer Taschenlampe oder ähnlichem.

Wir haben ein Wanderjahr mit dem noch mit Herrn Hallmann gestalteten und auch mit dem neuen Wanderplan mit einem reichhaltigen und für verschiedene Interessen und Bedürfnisse aufgefächerten Angebot hinter uns gebracht.

Zwar hat nicht alles funktioniert, insbesondere konnte eine Idee zur sommerlichen Bewirtschaftung des Wanderheimvorplatzes nicht umgesetzt werden.

Im Übrigen gab es aber Erfolge: Die traditionellen Veranstaltungen wie Sommerfest, Nikolausabend und Neujahrsempfang und auch neue Veranstaltungen wie beispielsweise jetzt im Februar mit Herrn Hermann Frisch zum Thema Botanik haben stattgefunden. Es gab eine mit großem Engagement organisierte Ausfahrt und auch in diesem Sommer soll es eine Ausfahrt mit Übernachtung geben. Die Sparte Naturschutz hat gute Arbeit geleistet und auch die Seniorenarbeit wird fortgeführt.

All das ist nur möglich, weil die Persönlichkeiten in unserem Verein sich dafür einsetzen, Ämter übernehmen, mithelfen oder einfach Interesse zeigen und teilnehmen.

Alle sind aufgerufen mitzumachen, zumal wir auf wichtigen Positionen Vakanzen zu besetzen haben.

Abschließend lässt sich sagen:
Es gibt Hoffnung und unser Vereinsleben bringt Arbeit, vor allem aber bringt es Freude.

Thilo Kurz
Teamsprecher des Vorstandsteams und 1.Vorsitzender